Der Straßenverkehr in unserer Gemeinde

_OM_7939Ob ruhender oder fließender, nimmt ständig zu und es ist auch ohne eine gesellschaftliche Strukturveränderung keine Reduzierung abzusehen.
Wie gehen wir damit zur Zeit in unserer Gemeinde um, was können wir tun?

Ein wichtiger Beitrag ist, den örtlichen Einzelhandel und das Handwerk zu stärken um damit eine Versorgung der Bevölkerung mit kurzen Verkehrswegen zu ermöglichen. Außerdem sorgt jeder einzelne Arbeitsplatz, der in der Gemeinde geschaffen werden kann, dafür, dass weite Anfahrtswege vermieden werden. Das spart nicht nur Energie, sondern schont die Umwelt und gibt den Menschen auch etwas mehr Zeit die sie besser nutzen können als im Auto zu sitzen. Weiterhin gibt es beim Rathaus die Möglichkeit Strom zu tanken, eine weitere Stromtankstelle in Fischerhude ist beantragt. Dies ist ein wichtiger Beitrag um Elektromobilität zu fördern. Ein Versuch unseres E-Werks mit Elektrofahrrädern lief allerdings erfolglos.
Vielleicht später wieder.
Was wir vorher immer versucht haben, ist uns jetzt möglich gemacht worden. 2016 hat die Verkehrsministerkonferenz ein generelles Tempolimit von 30 km/h vor Schulen, Kitas und Krankenhäusern beschlossen. Damit können wir nach jahrelangen vergeblichen Versuchen mehr Sicherheit für unsere Kleinen schaffen. Es liegt jetzt an uns es schnellstmöglich umzusetzen.

Ich denke, dass durch die Kreisellösungen in der Gemeinde Ottersberg der Verkehr auch entspannter verläuft und Straßenanwohner etwas weniger belastet werden. In Fischerhude wurden jetzt Fördergelder zur Sanierung der denkmalgeschützten Straßen Zum Dieker Ort und Im Krummen Ort beantragt. Der touristische Busverkehr hat sich dahingehend entspannt. Jetzt können unsere Busbesucher im Ortskern aus- und einsteigen und die Busse dann auf im Ortseingang geschaffenen Busparkplätzen warten. Außerdem wurden dort noch zusätzliche PKW Parkplätze geschaffen.

Wenn es uns jetzt noch gelingen würde unsere Besucher dazu zu bringen diese verstärkt zu nutzen wäre der Erfolg perfekt. Und dann haben wir noch den Bürgerbus, mit seinen ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern, ihnen sei hiermit herzlich für ihre Leistung gedankt.
Ludwig Schwarz
Elektromeister